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Unser Chor in der Presse


WDR: Lokalzeit Studio Bonn - Donnerstag, 16. Oktober 2008

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The Ledger - Sonntag, 28. September 2008

Passion for Gospel Music Unites Choirs

Two groups from Germany visit area to sing and learn

By SARAH STEGALL

MULBERRY | Though they are thousands of miles from each other, Jerusalem Missionary Baptist Church in Mulberry and 'Light of Life' and 'Wave of Joy' choirs from Germany have a common passion: gospel music.
The community choirs — 'Light of Life' from Cologne, Germany, and 'Wave of Joy' from Bonn, Germany — made Mulberry their first stop on a 10-day tour through Florida.
About 60 members from the two choirs came to the United States, though each has more than 100 members.
Angelika Rehaag, director of six gospel choirs in Germany, including the two on tour, said it's important to her to share music with those in the U.S.
'The reason for us to visit is to experience black gospel music at its home,' Rehaag said.
'The music is energetic ... touching hearts, reaching hearts,' she said.
v On Saturday the groups, along with members of Jerusalem Missionary Baptist and other churches, participated in an International Gospel Music Workshop at the church.
William Sanders, founder and chairman of Unlimited Gospel Expressions, taught on the history of gospel ­music while Dr. Nathaniel B. Hill, Jerusalem Missionary Baptist pastor, taught the choirs a spiritual.
Dr. Velma Slack and Pastor Eugene Kendrick from Mount Olive Missionary Baptist Church in Bradley were also involved.
'In this global world ... we want to show the history of this music, how it evolved, where it started,' said Hill. 'It is an art form that tells a story.'
v At 7 tonight, participants will perform in a concert at the church at 306 S.W. Second Ave. in Mulberry.
Rehaag, who was first inspired by gospel music after seeing the movie 'Sister Act' starring Whoopi Goldberg, said 'Germany is hungry for spirituality.'
In many churches in the country, services are very unemotional, led by people who speak in very 'high theological' terms that go 'over heads but not in hearts,' she said.
Gabriele Morschhäuser, 55, with 'Light of Life,' said ­gospel music has changed her.
'It's my way to pray, with my whole heart,' she said.
Stefan Lüger, with 'Wave of Joy,' has also been deeply affected.
'I can't live without the ­music,' he said.
The choirs will also perform at McLaughlin Middle and Fine Arts Academy in Lake Wales on Wednesday.
[ Sarah Stegall can be reached at sarah.stegall@yahoo.com or 863-802-7547. ]


Kölnische Rundschau - Samstag, 20. September 2008

Mit 30 Gospels nach Amerika

Chor „Light of Life“ geht nächste Woche auf große USA-Tournee

von STEFAN DEIMER

Wenn man die Augen schließt, kommt es einem vor, als hätte die Friedenskirche in Mülheim keinen einzigen Platz mehr frei und alle Gäste würden singen. „Someday“, schallt es wuchtig und freudig durch den Raum, als erreiche eine großartige Feier gerade ihren Höhepunkt.

Mülheim - Wenn man die Augen schließt, kommt es einem vor, als hätte die Friedenskirche in Mülheim keinen einzigen Platz mehr frei und alle Gäste würden singen. „Someday“, schallt es wuchtig und freudig durch den Raum, als erreiche eine großartige Feier gerade ihren Höhepunkt. Dabei stammt die beeindruckende Intonation von bloß 14 Männern, die in zwei Reihen ihrer Chorleiterin Angelika Rehaag gegenüberstehen und den Anweisungen der blonden Frau mit den stets aktiven Händen folgen. Es ist getrennte Probe beim Kölner Gospelchor „Light of Life“. Kommenden Freitag geht es für die Männer und Frauen der stimmgewaltigen Gruppe zusammen mit „Wave of Joy“ aus Bonn für eine zweiwöchige Amerika-Tournee nach Florida.

„Knapp 30 Songs haben wir vorbereitet. Hauptsächlich solche, die in Deutschland weniger, dafür in den amerikanischen Gemeinden umso bekannter sind“, erklärt Rehaag. Das hier wohl populärste Gospel-Lied „Oh Happy Day“ in der Version von Edwin Hawkins ist aber nicht dabei. „Das ist eher ein Solo-Song. Wir aber machen zeitgenössische schwarze Gospelmusik. Deren Merkmal sind hohe Männerstimmen. Dadurch wirds mitreißender“, erklärt die Chorleiterin.

Vor sieben Jahren hat sie „Light of Life“ ins Leben gerufen. Seitdem hat die Gruppe auf das Ziel der Amerika-Tour hingearbeitet. Jetzt ist es soweit, und man könne „den dunkelhäutigen Amerikanern ihre eigene Musik nach Hause bringen“, wie Rehaag erklärt. Zum Tross, der vom Frankfurter Flughafen Richtung Orlando fliegen wird, gehören 21 Sopran-, 20 Alt-, sieben Bass-, acht Tenor-Stimmen, eine dreiköpfige Band - und natürlich Angelika Rehaag, mit Begleitern über Personen.

15 Stationen sind eingeplant, hauptsächlich Auftritte in schwarzen Gemeinden am Wochenende. Dann können auch zwei bis drei Auftritte pro Tag anstehen. Zudem sind einige College-Konzerte vorgesehen. „Es ist fast unbeschreiblich, was wir dort erleben werden. Man wird mit einer Herzlichkeit empfangen, als käme man zurück nach Hause. Und wenn man vor den Schwarzen spielt, kommt einem unbeschreiblich viel Liebe entgegen“, berichtet Rehaag, die 2004 bereits nur mit „Wave of Joy“ in Amerika war. Deshalb weiß sie, dass es „kein Erholungsurlaub, eher ein einmaliges Erlebnis“ werden wird.

Auf einen überwältigenden Empfang haben sich auch die Sängerinnen und Sänger von „Light of Life“ eingestellt. „Ich bin gespannt, wie die Reaktionen sind, wenn man mit diesen christlichen Texten in schwarzen Gemeinden auftritt“, sagt Sopranistin Katrin Wolter. „Die religiöse Botschaft, die hinter den Texten steht, ist natürlich wichtig“, erklärt Tenor Bernhard Jünke. Und sein Stimmkollege Carsten Busche ergänzt: „Entweder du singst das, was du hier singst, mit dem Herzen, oder du kannst es vergessen.“


Kölner Stadt Anzeiger - Montag, 17. März 2008

Rhythmus steckte alle an

von TIMM GATTER

Hilgen - Der Coup war am Freitagabend in der Kirche Liebfrauen gelungen. Restlos begeistert verließ das Publikum am Ende einer großartigen Vorstellung des „Light of Life Gospelchor Köln“ immer noch swingend das Gotteshaus. Die knapp 40 Sängerinnen und Sänger beeindruckten unter der Leitung ihrer temperamentvollen Chorleiterin Angelika Rehaag das Publikum mit ihrer auch choreografisch ausgefeilten Darbietung samt der Pianobegleitung von Martin Drazek.
Dass sich das Meisterstück so schnell nicht wiederholen wird, liegt vor allem auch an den Kosten für ein solches Ensemble. Denn die erste Aufführung von „Light of Life“ in diesem Jahr war ein Benefizkonzert. Und das gibt‘s nur einmal im Jahr. Eingeladen hatte die katholische Pfarrgemeinde St. Laurentius. Nutznießer der Spenden, die statt eines Eintrittsgeldes gesammelt wurden, ist das Ökumenische Hospiz Hausbetreuungsdienst Burscheid (ÖHHB). Entsprechend motiviert hatte das Team um die Vorsitzende Inge Hiller, unter anderem mit Birgit Greger, Gerlinde Sander, Gisela Prägler-Hoth und Barbara Schepanski, die Organisation des Konzerts betrieben.

Ein Glücksfall

Zwischen den einzelnen Gospels fanden die Hospiz-Helfer immer wieder Zeit für Marginalien am Rande. So ist es ein Glücksfall, dass Hermann Greger als einziger Burscheider im Chor vertreten ist. Wie seine Ehefrau Birgit Greger berichtete, brauchte ihr Mann fast drei Jahre, um „seinen“ Chor zum Gastspiel mit einem Wohltätigkeitskonzert in die Lindenstadt zu locken. Dass der Trip auch für den Chor zum Erlebnis wurde, dafür sorgte das Publikum. Swingend und rhythmisch klatschend begleitete es die Darbietungen mit allen Sinnen.
Eigens für den ÖHHB hatte Rehaag den Gospel „Lord I‘m available to you“ (Herr ich stehe Dir zur Verfügung) ins Repertoire aufgenommen. Auch dieses Stück zählte zu dem vom Chor bevorzugten Gospelstücken zeitgenössischer Komponisten. Zum Schluss hielt es die Zuhörer nicht mehr auf den Bänken. Bei Walt Whitmans „Lord, I lift your name on high“ wurde stehend und lang anhaltend applaudiert.


Bergischer Volksbote - Montag, 17. März 2008

Kölner Gospelchor bringt Segen für den ÖHHB

BENEFIZKONZERT Spendengeld hilft über ein Dutzend Hospizmitarbeiter auszubilden.

Von Thomas Meurer

Burscheid. Um exakt 22 Uhr verstummten am Freitag die letzten klanglichen Vokale in der Hilgener Liebfrauenkirche. Zuvor hatten rund 40 Kehlen zwei Stunden lang 13 Gospelstücke zeitgenössischer Komponisten durch den Sakralbau geschmettert. Von den mitreißenden Rhythmen gepackt, bot sich den Besuchern in der vollständig besetzten Kirche ein imposantes Benefizkonzert zu Gunsten des ÖHHB (Ökumenisches Hospiz Hausbetreuungsdienst Burscheid).
Inge Hiller, 1. Vorsitzende des OHHB, schwärmte anschließend: „Ich bin beeindruckt von der Vielfältigkeit der Stimmen und jedes einzelnen Liedes, von der Lebenskraft, die dahintersteckt. Dieser Gesang ging unter die Haut und hat uns heute spirituell bereichert.“
Ähnlich fühlte sich Besucherin Birgit Müller-Hein. Sie konnte beim Konzert neue Kraft schöpfen: „Diese Lieder geben mir die Ermutigung für den Alltag.“ Dies zeigt, dass der Chor seine geistliche Botschaft trefflich überbracht hat. Der Chor hat sich dem Black-Gospel verschrieben, einer Stilrichtung, die auf die afroamerikanischen Nachfahren der afrikanischen Sklaven in Amerika während des 18. Jahrhunderts zurückgeht.
Der Kölner Gospelchor gastierte zum ersten Mal in der Stadt. Die zündende Idee für diesen „musikalischen Hochgenuss“ (Inge Hiller) hatte Hermann Greger - seines Zeichens Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit im ÖHHB und passionierter Sänger im „Light ofLife“-Gospelchor. „Ihm ist es zu verdanken, dass der Chor das Licht des Lebens in den Altarraum gebracht hat“, so Pfarrer Markus Höyng.

„Raschelgefäß klingt betriebswirtschaftlich besser als Klingelbeutel.“
Angelika Rehaag
Chorleiterin

Neben dem guten Zweck und dem Gesang an diesem Abend inszenierte sich besonders Chorleiterin Angelika Rehaag. Mit ihrer kölschen Lebensart ließ sie früh den Funken auf die Gemeinde überspringen und animierte die Besucher zum Mitsingen und Mitgestikulieren, „was die textliche Botschaft unterstreicht“. Rehaag gelang es auf charmante Art, mehrfach spielerisch auf den ernsten Hintergrund des Abends hinzuweisen, und sie taufte den Klingelbeutel kurzerhand um: „Raschelgefäß klingt doch betriebswirtschaftlich besser als Klingelbeutel, denn Papier macht weniger Lärm als Metall.“ Das kam gut an und Inge Hiller beteuerte später: „;Das war gewiss nicht mit mir abgesprochen“, lobte aber freudestrahlend Rehaags „Fundraising-Talent“
Insgesamt wurden 1210 Euro gespendet. Eine enorme Summe, die dem Hospiz zugutekommt und Inge Hiller ziemlich überrascht: „Ich hatte zuvor keine Vorstellung von dem Erlös, umso glücklicher bin ich, dass wir mit diesen Geldmitteln zehn bis 15 neue Mitarbeiter in den Bereichen Sterbe- und Trauerbegleitung ausbilden können.“
In mehrtätigen Seminaren werden die ehrenamtlichen Helfer in medizinischer und schmerztherapeutischer Versorgung sowie der Gesprächsführung zu Fachkräften qualifiziert, um schwerkranke, sterbende und trauernde Menschen in ihrem häuslichen Umfeld zu betreuen. „Im vergangenen Jahr hatten wir 67 Menschen zu begleiten und die Nachfrage nimmt zu. Das zeigt, dass wir für diese sensible Arbeit immer mehr Fachkräfte benötigen.“


Kölnische Rundschau - Montag, 10. Dezember 2007

Chor rückte in den Hintergrund

Publikum nahm die Aufforderung an, stimmgewaltig mitzusingen

von ROBERT KRAUSE

NEUSTADT-NORD. Die Blicke mehrerer hundert Zuschauer waren auf den Chor in St. Michael gerichtet, und dennoch wurde das Publikum angehalten, sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. „Betrachten Sie den Chor doch einfach als ihren Background-Chor, und singen Sie umso lauter!“ forderte Angelika Rehaag die Besucher des Gospelkonzerts auf. Und nach anfänglichem Zögern übertönten die Zuschauer bei dem Lied „Give Glory to God‘s Saints“ tatsächlich den stimmgewaltigen Gospelchor „Light of Life“.
Doch trotz dieser eingeforderten Beteiligung lag der Löwenanteil über den Abend verteilt natürlich beim Kölner Gospelensemble. Stücke wie „Bless Me“, „Every Step of the Way“ und „I Love the Lord“ klangen durch den riesigen Kirchenraum und füllten ihn beeindruckend aus. Die überwiegend englischsprachigen Lieder wurden teilweise in deutscher Übersetzung gesungen, und nach jeder Gesangseinlage gab es lauten Beifall.
Der Chor wurde im Frühjahr 2001 als Verein „Light of Life Gospelchor Köln“ gegründet, vereint mittlerweile rund 120 aktive Sänger vieler Nationalitäten und ist zu einer festen Größe in der Kölner Chorlandschaft geworden.
Dies zeigte sich auch wiederbeim Gospelkonzert mitten im Belgischen Viertel, wo die Zuschauer sogar im Chorraum auf dem Boden Platz nahmen und dicht gedrängt an den Seiteneingängen standen. Am Ende gab es stürmischen Applaus und zahlreiche Spenden für den kostenlos auftretenden Gospelchor.


Kölnische Rundschau - Montag, 10. Oktober 2006

Musik mit Botschaft

„Light of life“ in der Raderthaler Philippuskirche - Tiefe Spiritualität

von HEINRICH WROCZINSKI

RADERTHAL. „Gospel ist gesungenes Evangelium“, bringt es Marcus Parkin auf einen kurzen Nenner. Als zweiter Vorsitzender des Gospelchors "Light of Life" aus Köln, der sich aus rund 100 Mitgliedern aus ganz Köln zusammensetzt, erklärt er den Hintergrund dieser Musik. Sie entstand ursprünglich im 18. Jahrhundert in den USA und entsprang der Depression der afrikanischen Sklaven, die sich damit Mut machten und Hoffnung schöpften auf eine bessere Zeit. Tiefe Spiritualität und Gläubigkeit sind daher Merkmale der Gospels.
Unter der Leitung von Angelika Rehaag von der „gospel academy krefeld“, die im Raum Köln-Bonn-Krefeld sechs Erwachsenen- und zwei Kinderchöre betreut, sang "Light of Life" 14 Stücke in der voll besetzten evangelischen Philippuskirche in Raderthal.
Gemeindepfarrer Björn Heymer war wie die Leute in der Kirche sehr angetan von dem Auftritt und erklärte: "Das ist ein Ereignis für die Gemeinde." Die rund 40 Sängerinnen und Sänger in den schwarzen langen Roben mit einer Art gelbem Lätzchen auf Brust und Rücken, das eine Flamme symbolisierte, versetzten das Publikum mit ihren Liedern in Bewegung.

Zeitgenössische Komponisten

Es ließ sich vom Rhythmus anstecken und mitreißen, sang und klatschte in die Hände - immer wieder neu angeregt durch die Dirigentin, die sich abwechselnd dem Chor und dann wieder dem Publikum zuwandte. „Gospelmusik hat viele Einflüsse: Rap, Blues, Hymnen, Jazz, HipHop - alles verschiedene Musikrichtungen, aber zentral ist immer die frohe Botschaft“, erläuterte die Dirigentin Rehaag. Vor etwa zehn bis fünfzehn Jahren ist aus Amerika die "Contemporary Black Gospel"-Bewegung nach Europa herübergekommen und nahm dort ihren Anfang in Schweden. Dieser Richtung hat sich der seit fünf Jahren bestehende Kölner Chor verschrieben. Dabei werden Gospelstücke zeitgenössischer Komponisten aus den USA und Schweden wie etwa Kirk Franklin oder Darlene Zschech interpretiert. Sechs bis sieben Mal im Jahr tritt der Chor auf, außerdem noch in zwei Gottesdiensten. In der Philippuskirche kam er nicht ohne Zugabe davon - begleitet wurde er bei dem Konzert von Dietrich Thomas am Klavinova, ein Instrument, das ähnlich aussieht wie ein Keyboard.